Themen / Elektromobilität

Elektrisch fahren.
Für uns längst selbstverständlich.

Über das Ob diskutieren wir nicht mehr. Viele unserer Mitgliedsunternehmen fahren bereits elektrisch – im Taxi, im Mietwagen und im gebündelten Bedarfsverkehr.

Taxi mit Dachschild steht an einer Schnellladesäule, daneben das Verkehrszeichen für Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs © Foto: Dirk Holl

Die Personenbeförderung ist für Elektrofahrzeuge wie gemacht: viele Kilometer im Stadt- und Regionalverkehr, planbare Standzeiten, eigene Betriebshöfe. Die Unternehmen haben investiert und investieren weiter.

Was bremst, ist nicht die Technik, sondern das Regelwerk. Viele Vorschriften wurden für Verbrennerfahrzeuge geschrieben und passen nicht zu dem, was elektrisch fahrende Betriebe heute brauchen.

Ein Beispiel aus der Praxis

–10 %

Reichweite – wegen eines Schilds auf dem Dach.

Ein Elektrotaxi mit Dachzeichen verliert nach unserer Beobachtung rund zehn Prozent Reichweite. Viele Unternehmer nehmen das Schild deshalb auf langen Autobahnfahrten ab.

Werden sie dabei angehalten, ist das ein Verstoß – denn ein Taxi muss sein Dachzeichen führen. Das klingt witzig, ist aber genau die Art Bürokratie, die niemandem nützt.

Vorschriften prüfen und anpassen, die Elektrofahrzeuge ohne sachlichen Grund benachteiligen.

Das Dachzeichen auf Fernfahrten außerhalb des Pflichtfahrgebiets abnehmen dürfen.

Die Pflicht zur Mitnahme von 50 Kilogramm Gepäck an die Zuladung moderner Elektrofahrzeuge anpassen.

Ladepunkte an Taxenständen und verlässliche Ladeinfrastruktur für gewerbliche Flotten.

Unsere Betriebe sind beim Klimaschutz längst unterwegs. Das Regelwerk muss jetzt nachziehen.

Weitere Beispiele im Reformstau

Presse

Medienanfragen beantwortet der Vorstandsvorsitzende persönlich.

Dirk Holl

dirk.holl@taxiverband.de